Waagentechnik

  • prallfreies Messverfahren
  • leichte Integration in bestehende Anlagen
  • bei Leistungen bis zu 1000 t/h wird die Waage nicht zum Flaschenhals der Anlage
Dort, wo Getreide den Besitzer wechselt, muss zwingend auch die Möglichkeit bestehen, die Ware zu wiegen, da über das Gewicht die Abrechnung erfolgt. Vor der Einlagerung passiert dies meist über eine Fahrzeugwaage, bei der die Differenz zwischen vollem und leerem Fahrzeug errechnet wird. Bei der Auslagerung wird jedoch meist eine im Förderweg integrierte Durchflußwaage bevorzugt. Dies ermöglicht dem Anlagenbetreiber zudem, Masseverluste durch Trocknung und Reinigung genau beziffern zu können.

Die Firma Zuther setzt zu diesem Zweck Waagen ein, die nach dem Umlenkschurren-Prinzip arbeiten. Diese sind verglichen mit anderen Techniken verschleißarm und somit langlebiger. Zudem benötigen sie keinen eigenen Antrieb, wie z.B. Corioliswaagen, und können daher leicht auch in bestehende Anlagen integriert werden. Die ermittelten Wiegedaten sind unabhängig vom Schüttgut sehr präzise.

Für die Verwendung unter besonderen Bedingungen, wie z.B. mit abrasivem Material, in explosionsgefährdeten Umgebungen oder bei Schüttguttemperaturen über 100°C, sind angepasste Varianten verfügbar. Auch als Teil eines Dosiersystems lassen sich die Waagen einsetzen.