Biomassenfördertechnik

Trogkettenförderung für faserhaltige Biomasse

  • wirksam angepasste Förderer für die speziellen Anforderungen der Biomassenförderung
  • praxisnahe Verschleißschutzausstattung
  • Trogkettenförderer mit Knickstation erlauben die Einsparung von zusätzlichen Vertikalförderern
Nachwachsende Rohstoffe sind als Energielieferanten für Biogasanlagen sehr gefragt, seit die gesetzlichen Bedingungen in dieser Richtung verbessert wurden. Neben Mais, der traditionell in Biogasanlagen verarbeitet wird, kommen häufiger Getreidekörner, Grünroggen und Gras zum Einsatz. Diese Ko-Fermente stellen an die Fördertechnik neue Anforderungen.

Die Firma Zuther hat auf diese Entwicklung reagiert und seine Produkte für dieses Einsatzgebiet optimiert. Die ersten Trogketten-Fördersystem mit Verteil-Weichen befinden sich bereits im Einsatz. Hintergrund ist hier der verhältnismäßig geringe Verschleiß in den Transportsystemen bei langfaserigen Ko-Fermenten, der wesentlich geringere Energieeinsatz und eine bessere Wartungsfreundlichkeit, als bei den traditionell eingesetzten Förderschnecken. Kettenförderer lassen sich leichter an die vorhandene Anlagentechnik anpassen, da abgewinkelte Förderwege realisierbar sind und somit der Bau einer Grube für die Aufgabe auf einen Elevator überflüssig wird und weniger Antriebe benötigt werden. Ein Trogkettenförderer erfüllt auch gleichzeitig die Anforderung der Volumendosierung, kombiniert mit einer Auflockerung der Biomasse.

Die Erfahrungen, die bereits in diesem Bereich gesammelt wurden, haben mit dem Wissen aus der Mineralstoff-Förderung zu einem angepassten Trogkettenförderer geführt. Eine Ausrüstung mit speziellen Verschleißkomponenten erhöht die Standzeiten bei den herrschenden Bedingungen erheblich und kann auch nachgerüstet werden.